Bürojobs und Rückenbeschwerden

In den Wintermonaten gibt es genügend Gründe, nicht vor die Tür zu gehen und es sich zu Hause gemütlich zu machen. Doch wer häufig vor dem Fernseher oder Computer versackt oder generell viel am Schreibtisch und im Auto sitzt, riskiert, dass sich einseitige und falsche Belastungen auf Dauer schmerzhaft bemerkbar machen. Im Alltag kommt gesunde Bewegung, die den Rücken stärken könnte, generell viel zu kurz. Nach Ansicht von Experten ist dieser Mangel eine der Hauptursachen von Rückenbeschwerden. Menschen, die regelmäßig Sport treiben, sind nachweislich weniger von Wirbelsäulenproblemen und Verspannungen geplagt. Durch den körperlichen Ausgleich ist es möglich, das Rückenschmerzrisiko um zwölf Prozent zu senken.

Um zu verhindern, dass sich Rückenprobleme verschlimmern oder chronisch werden, ist es besonders wichtig, trotz Schmerz aktiv zu bleiben. Nur so lässt sich vermeiden, dass die Funktionsweise des Rückens noch weiter beeinträchtigt wird. Damit Bewegung für die Patienten überhaupt wieder möglich wird, bedarf es zunächst einer effektiven Schmerztherapie. In der Praxis haben sich Medikamente bewährt, die die Erregbarkeit der schmerzverarbeitenden Nervenfasern reduzieren und die Muskeln entspannen.
Mit dem Rückgang der Beschwerden kann die körperliche Aktivität schrittweise gesteigert werden. Sportarten, die mit großen Belastungen für die Wirbelsäule einhergehen, wie Gewichtheben, Bodybuilding, Bodenturnen, Tennis oder Squash, sollten allerdings vermieden werden. Gut geeignet sind hingegen moderate Aktivitäten, die die Bauch- und Rückenmuskulatur gleichermaßen trainieren, wie Wandern, Nordic Walking, Jogging, Radfahren und natürlich Gymnastik.

Quelle/Foto: djd 28995-1

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