Eleganter Franzose: Citroën C4 im Test

Ein Hersteller muss ganz besonders gut vorbereitet sein, wenn er gegen den Klassenprimus in der Golf-Klasse in das Rennen geht. Citroen ist mit dem neuen C4 darauf bestens vorbereitet.
Den Franzosen gibt es auch weiterhin als Coupé und Limousine, beide starten mit betont individueller Optik. Durch diverse Feinarbeit wirkt die Karosse jetzt noch eleganter und dynamischer. Dies trifft auch auf die von uns getestete Limousine zu (ab 16.100 Euro). Das eindrucksvollere Gesicht mit großen Scheinwerfern, ausgeprägt gewölbter Haube und stark geneigter Frontscheibe sorgt für deutlich mehr Klasse.

Doch nicht nur mit flottem äußeren Auftritt will dieser Franzose punkten, auch seine hochwertigen Triebwerke wurden auf reichlich Durchzug und möglichst sparsame Verbrauchswerte getrimmt. Die Auswahl reicht bei den Benzinern von 88 bis 150 PS, bei den Dieselaggregaten liegt das Leistungsspektrum bei 90 bis 140 PS.

Wir waren mit dem Basis-Benziner unterwegs, der sich mit seinen 88 PS völlig ausreichend motorisiert für alle Alltagsaufgaben zeigte. Natürlich sind 14,2 Sekunden bis 100 km/h keine echten „Aha“-Werte, doch wir hatten nie das Gefühl langsam zu sein. Ganz im Gegenteil. Der Vierzylinder hing freudig am Gas. hatte auch mit Tempo 180 auf der Autobahn nie Probleme. Dazu ließ er sich sparsam fahren, immer wieder begnügte er sich bei ruhiger Gangart mit Werten um die sechs Liter.

Unterwegs zeigte sich der knapp 4,3 Meter lange C4 erfreulich komfortabel abgestimmt, was sich nicht nur auf schlechten Strecken positiv bemerkbar machte. Dennoch lag er auch in schnellen Kurven erstaunlich souverän auf der Straße, stellte einen nie vor ernsthafte Probleme. Dazu gesellten sich eine saubere Verarbeitung, ein geräumiger Innenraum (auch im Fond), ausreichend Platz im Ladeabteil und viele pfiffige wie praktische Ideen. Beispielsweise das avantgardistisch gestylte Kombiinstrument in Armaturenbrett-Mitte oder die Radiobedienung direkt vom Lenkrad aus. Angenehm ebenfalls die vielen Ablagemöglichkeiten und die gewählte Serienausstattung.

Überhaupt ging Citroen auch bei dieser Modellreihe wieder mit viel Liebe zum Detail an’s Werk.
Beim Thema Sicherheit überzeugte der Wagen ebenfalls – dazu gehörten auch Kopfairbags im Fondbereich und. Wer will kann seinen Wagen zudem mit attraktiven Oberklassedetails optional bestellen, bzw. in höheren Ausstattungen serienmäßig genießen – von mitlenkenden Bi-Xenon-Scheinwerfern, Alcantara-Polstern und Reifendrucküberwachung bis zum Spurassistenzsystem „AFIL“. Per Infrarot-Linienerkennung schlägt diese raffinierte Technik (Aufpreis: 610 Euro inkl. Sitzheizung) zum Beispiel blitzschnell Alarm, wenn der Wagen von der Fahrbahn abweicht und die Seitenlinien überfährt, ohne dass dabei der Blinker gesetzt wurde.

Fazit: Der Citroen C4 glänzte im Test mit elegant-dynamischem Styling, konnte auch mit agilen Motoren und guter Serienausstattung überzeugen.

Quelle/Foto: djd/Interpress/Citroen

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