Kein Unterschied zwischen Sommer- und Winterdämmung
July 11th, 2008
Auf den Wärmedurchgang kommt es an, denn die steigende Durchschnittstemperaturen in Mitteleuropa machen das Winterthema Wärmedämmung immer stärker auch zum Sommerthema. Während sich die heutzutage teuer erzeugte Wärme während des Winters besonders durch ein unzureichend gedämmtes Dach verflüchtigt, dringt sie während des Sommers an gleicher Stelle in die Räume ein. Die Folgen: die Bewohner kommen ins Schwitzen. Wer eine Klimaanlage hat, muss dann auch im Sommer mit hohen Energiekosten rechnen. Also es gibt kein Unterschied zwischen Sommerdämmung und Winterdämmung. Wärmeschutz im Dach lohnt sich also doppelt und ist unumgänglich, wenn die Räume unterm Dach genutzt werden.
Hocheffiziente Dämmstoffe
Eine gute Wärmespeicherung sei ausschlaggebend, um in den Innenräumen kühlen Kopf zu bewahren. So die neue Erkenntnisse des Forschungsinstituts für Wärmeschutz München. Tatsächlich gibt es keinen Unterschied zwischen den Jahreszeiten: Wichtig für ein gutes Klima ist immer der Wärmedurchgangswiderstandswert. Was bei Frost und Kälte gut ist, wirkt auch bei Hitze, es gibt keine Sommerdämmstoffe. Hocheffiziente Wärmedämmelemente aus Polyurethan (PUR) verfügen ganzjährig über beste Eigenschaften an der Gebäudehülle.
Dachdämmung oder Bodendämmung?
Wer die Räume unter dem Dach ganzjährig nutzen möchte, ist mit einer vollflächigen Aufsparrendämmung aus Polyurethan-Elementen gut ausgestattet. Anders als bei einer reinen Zwischensparrendämmung können an den Dachsparren keine Wärmebrücken mehr entstehen, denn das Dach unter einer lückenlos geschlossenen Haube steckt. Wer den Dachboden als Abstellraum nutzt, aber die Räume darunter schützen möchte, kann auch mit einer Dämmung des Fußbodens im obersten Geschoss gute Ergebnisse erzielen.
Wer die Erdwärmekraft nutzt, spart doppelt.
Quelle: Mit einer guten Aufsparrendämmung lässt es sich unterm Dach auch im Hochsommer aushalten.
Foto: djd/puren